Book Overview

Description
Vielleicht wäre es besser, wenn wir einfach Freundinnen blieben. Dann würden keine Erwartungen enttäuscht und keine Herzen gebrochen werden.
Auf einem Weihnachtskonzert lernt Jule Nina kennen, und ehe sie sich versieht, kann sie es nicht mehr leugnen: Sie ist bis über beide Ohren verknallt!
Doch während ihre beste Freundin ihr erstes Mal kaum erwarten kann, merkt Jule, dass sie trotz Herzklopfen nicht mit Nina schlafen will.
Mitten im vorweihnachtlichen Trubel stellt sie sich die Frage, was das für sie und ihre Beziehung zu Nina bedeutet. Aus Angst, Ninas Erwartungen nicht erfüllen zu können, zieht sie sich immer weiter vor ihr zurück.
Wird sie sich Nina doch noch anvertrauen? Oder wird Jules Angst dafür sorgen, dass die Beziehung der beiden endet, bevor sie überhaupt begonnen hat?
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Das Salz des Meeres #3.0Reading Statistics
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Highlights & Quotes
(9)Ich dachte an unsere Mitschüler:innen. Daran, wie verschieden unsere Interessen waren. Wenn sie wüssten, dass ich in meiner Freizeit am liebsten queere Fanart zeichnete und massenweise Fanfictions las, würden sie sich garantiert über mich lustig machen. »
»Oh, ein zweites Date. Sehr gut, sehr gut«, flötete Suji am anderen Ende der Leitung. Wärme kroch in meine Wangen. »Das ist kein Date! Wir machen nur was für die Schule.« »Aber du hättest gerne, dass es ein Date ist«, beharrte meine beste Freundin.
»Meine Mutter ist nicht gerade Trägerin des Ordens Beste-Mutter-des-Jahres.«
Sascha, der sich in den Sessel neben dem Sofa gepflanzt hatte, stieß ein leises Lachen aus. »Ich glaube, sie hat eine neue Lieblingstochter. Du kannst einpacken, Jule.« »Tochter? Du meinst wohl Schwiegertochter!«, mischte sich mein Vater ein. Ich verdrehte meine Augen. »Wir sind Freundinnen«, erinnerte ich ihn.
freundin eifach nicht endeuig
Nina befreite sich von ihrem Handtuch. Ehe ich mich dagegen wehren konnte, glitt mein Blick über ihren Körper. »Sorry.« Eilig wandte ich mich ab. »Entspann dich. Da ist nichts, was du nicht auch hast.«
Ich will eine Mutter, die mich liebt. Ich will, dass sie sich um mich sorgt, sich um mich kümmert. Ich möchte einfach ein normaler Teenager sein!«
das tut weh
Mit einem Mal verstand ich. Sie war es so gewohnt, nicht geliebt zu sein. Nicht genug zu sein. Eine Last zu sein. Ein Umstand. Außer ihrer Oma hatte sie niemanden gehabt.
»Ach, Ninchen.« Elke drückte ihre Hand. »Und du willst wirklich nicht ausziehen?«, fragte sie vorsichtig. »Deine Mutter ist doch kaum in der Lage, für sich selbst zu sorgen.« »Eben!«, sagte Nina vehement. »Sie braucht mich.« »Aber das ist nicht deine Aufgabe. Du bist ihre Tochter. Sie ist deine Mutter. Nicht andersherum.«
Mein Opa grunzte leise. »Freund:innen.« Er schüttelte seinen Kopf. »Und schon geht unsere Sprache vor die Hunde.«